Es ist Herbst 2025. Ich sitze an meinem Schreibtisch – Gaming-Setup, zwei Bildschirme, aber keine Spiele offen. Stattdessen: Code-Editoren, KI-Tools, Notizen. Nebenan stapeln sich Abitur-Unterlagen. Ich müsste eigentlich lernen. Aber ich kann nicht aufhören.

Das war der Moment, in dem mir klar wurde: Das hier ist mehr als ein Hobby.

Wie alles begann – eine Warteschleife

Die Idee für Simplima AI entstand nicht in einem co-working space oder bei einem Startup-Event. Sie entstand in einer Warteschleife – beim Versuch, einen Termin bei meinem Hautarzt zu machen. Niemand ging ran. Ich wartete. Und wartete. Und dachte: Wieso gibt es das noch nicht automatisiert?

Ich begann zu recherchieren. Tauschte mich mit KI-Systemen aus, las mich in Automatisierungsprozesse ein und stieß schließlich auf die Möglichkeit, Workflows durch KI zu optimieren. Die Idee war einfach: Ein KI-Telefonassistent der Anrufe entgegennimmt, Fragen beantwortet und Termine bucht – ohne dass jemand abheben muss.

„Manchmal war ich zerrissen, ob ich nun eher für meine Prüfungen lernen oder an meinem KI-Produkt basteln soll. Ich habe mich jedes Mal für das KI-Produkt entschieden."

Der Weg: Abitur, KI und schlaflose Nächte

Was von außen einfach aussieht, war alles andere als das. Die Entwicklungsphase fiel genau in die Abi-Vorzeit – die stressigste Zeit des Schullebens. Während andere nur auf die Prüfungen fokussiert waren, jonglierte ich zwischen Biologie-Büchern und CRM-Dashboards.

Feb
18. Februar 2026

Der erste KI-Telefonassistent

Ich setze mich an meinen ersten Agenten. Lena – der Name meiner KI-Assistentin – spricht zum ersten Mal. Es klingt noch nicht perfekt, aber es funktioniert.

Mär
März 2026

Abitur bestanden – Agentur gestartet

Das Abitur ist in der Tasche. Simplima AI wird zur Vollzeit-Aufgabe. Die Website geht online, die ersten Gespräche mit potenziellen Kunden beginnen.

Apr
April 2026

Erste Kunden, erste Artikel

Rhein-Zeitung und Allgemeine Zeitung berichten über Simplima AI. Die ersten Kunden kommen an Bord. Was als Idee in einer Warteschleife begann, wird zur echten Agentur.

Aufgewachsen mit drei älteren Geschwistern und einer Leidenschaft für Technik

Ich bin in Bad Kreuznach aufgewachsen – einer Stadt die nicht gerade als Technologie-Hotspot bekannt ist. Aber das hat mich nie gestört. Schon als Kind faszinierten mich Hard- und Software aller Art. Mit drei älteren Geschwistern aufzuwachsen bedeutete: Ich musste mir meinen Platz erkämpfen, neugierig bleiben und Dinge selbst herausfinden.

Diese Eigenschaft – einfach anfangen und dabei lernen – hat mir bei Simplima AI mehr geholfen als jeder Studiengang es gekonnt hätte. Ich habe keine klassische Programmierausbildung. Ich habe KI-Tools benutzt um KI-Tools zu verstehen. Und ich habe dabei mehr gelernt als in vielen Jahren Schule.

Bekannt aus der Presse

Medienberichte über Simplima AI
Rhein-Zeitung „Mit KI zum Erfolg: 19-Jähriger gründet eigene Agentur"
Allgemeine Zeitung „19-Jähriger gründet KI-Agentur – neben dem Abitur"
Rhein-Zeitung „KI hat Potenzial, die komplette Menschheit zu verändern"

Was ich dabei gelernt habe

Wenn ich eines gelernt habe in dieser Zeit, dann das: Der perfekte Moment existiert nicht. Es gibt immer einen Grund zu warten – das Abitur, das fehlende Investitionskapital, die unsichere Marktlage. Wer auf den perfekten Moment wartet, wartet meistens ewig.

Ich habe stattdessen angefangen. Mit dem was ich hatte. Mit meinem Gaming-Setup, verschiedenen KI-Tools und einer Idee die ich für gut hielt. Und das reichte.

Ein weiteres Learning: Man muss sich gut verkaufen können. Das Produkt alleine reicht nicht. Die Überzeugung vom eigenen Produkt, die Fähigkeit das klar zu kommunizieren – das ist oft der entscheidende Unterschied. Ich glaube an das was ich tue. Und das merken die Leute.

Was als nächstes kommt

Die ersten Kunden sind an Bord. Der erste KI-Telefonassistent läuft produktiv. Aber das ist erst der Anfang. Mein Ziel für die nächsten zwei Jahre: mindestens 50 Unternehmen in der Region mit KI-Automatisierung und Webdesign zu betreuen und Simplima AI als feste Größe in Bad Kreuznach zu etablieren.

Groß träumen – aber lokal anfangen. Das ist meine Strategie. Und bis jetzt funktioniert sie.

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Ob KI-Telefonassistent, Chatbot oder Webdesign – ich helfe lokalen Unternehmen dabei, digital besser aufgestellt zu sein.

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